WISSENSWERTES ÜBER DEN DACKEL

TECKEL, DACHSHUND UND DACKEL - DREI NAMEN FÜR NEUN RASSEN

 

Der Teckel ist der kleinste deutsche Jagdgebrauchshund und ein idealer Familien- und Begleithund.


Trotz seiner Jagdpassion ist der Dackel ein Hund für jedermann, ob Jäger oder Nichtjäger. Als ausgesprochen starke Hundepersönlichkeit eignet er sich als Wächter für Haus und Wohnung, besonders zeichnet er sich durch seinen Mut aus. Ausgedehnte Spaziergänge sind auch für seine kurzen Beine kein Problem, Spiel und Streicheleinheiten sind ein Muss. Der Dackel gehört zu jenen Hunden, die auch bei guter Erziehung noch Eigenständigkeit und starken Willen bewahren. Der Dackel ist ein lieber Hund, aber auch ein Draufgänger.

 

Jede Haarart gibt es wiederum in drei Größen-Variationen:


- Standard-Teckel über 35 cm Brustumfang, ca. 6-10 kg

- Zwerg-Teckel - 30-35 cm Brustumfang, ca. 4-5 kg

- Kaninchen-Teckel bis 30 cm Brustumfang, max. 3,5 kg


Die Ursprungsform dieser Rasse ist der Kurzhaardackel. Dieser ist aus der Bracke, einem Laufhund mit feinster Nase und hoher Ausdauer entstanden.


Der Rauhhaardackel entstand durch Kreuzung von Kurzhaarteckeln mit dem in England beheimateten Dandie Dinmont Terrier. Zur weiteren Entwicklung haben auch Schnauzer beigetragen. Mit diesen brachte man die sogenannte „Raubzeugschärfe“, aber auch Verbesserung des Formwertes in die Blutlinien ein.


Durch die Vielzahl der Ahnen wies der Rauhhaardackel zunächst keine einheitliches Erscheinungsbild auf. Erst später, als man wieder vermehrt Kurzhaardackel einkreuzte, entwickelte sich der gewünschte Rauhhaartyp, der auf Distanz gesehen zwar einem Kurzhaardackel zum Verwechseln ähnlich sieht, im Gegensatz zu diesem jedoch ein drahtiges Fell mit wärmender Unterwolle hat. Untrügliche Merkmale des Rauhhaardackels sind der Bart, die buschigen Augenbrauen und die stärkere Behaarung an den Läufen.


Der Langhaarteckel ist von der Entstehungsgeschichte älter als der Rauhhaardackel. Er war in den Jahren nach dem Krieg die beliebteste Dackelrasse, bis er in den 70er Jahren vom Rauhhaardackel abgelöst wurde. Der Langhaardackel entstammt einer früheren Kreuzung des Kurzhaardackels mit Wachtelhunden, Spanieln und Settern.

 

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